o

Additive Fertigung

Manuelle oder halbautomatische Vergüteanlagen zum Härten unter Schutzgas mit anschließendem Abschrecken außerhalb des Ofens

Halbautomatische Vergüteanlage mit Retortenofen NR 50/11 und Wasserabschreckbad auf einem Schienensystem

NR 50/11 mit Chargiergestell für die manuelle Entnahme bei hohen Temperaturen für das Abschrecken im externen Bad

Prozesse wie z.B. das Härten von Titan oder Härten/Einsatzhärten, Aufkohlen von Stahl, die eine kontrollierte Gasatmosphäre mit einem anschließenden Abschreckvorgang erfordern, können mit Schutzgas-Vergüteanlagen durchgeführt werden. Ein solches System besteht aus einem Heißwand-Retortenofen und einem externen Abschreckbad. Je nach Art der Anordnung und Ausführung der Komponenten sind Abschreckverzögerungszeiten von bis zu 10 Sekunden erzielbar, so dass die Bauteile nur eine kurze Zeit der Luft ausgesetzt sind. Es können Kammer-Retortenöfen oder Schacht-Retortenöfen für schwere Bauteile, bei denen die Charge nach der Wärmebehandlung mittels Kran entnommen und in das Abschreckbad überführt wird, angeboten werden. Je nach Anforderung kann der Grad der Automatisierung von einer rein manuellen Ausführung bis hin zur vollautomatisierten Anlage mit Manipulator ausgelegt werden. Das Abschreckmedium ist unter Berücksichtigung des zu behandelnden Materials auszuwählen und kann Wasser, Polymer, Öl oder ein Salz sein. Bei der Ausführung des Abschreckbades können für den Prozess erforderliche Zusatzausstattungen wie z.B. eine Kühlung oder Beheizung oder auch Umwälzung des Mediums angeboten werden. Bei einer manuellen Vergüteanlage erfolgt die Prozessregelung mittels Nabertherm-Controller. Bei komplexeren Anforderungen wird der Controller durch eine SPS-Regelung ersetzt. Auch die Prozessdokumentation gemäß gängiger Normen wie z.B. der AMS 2750 E (NADCAP) ist möglich.